_Trittschall
Anschlussdetails
Treppentheorie
Grundrisse
Treppenregeln
Die Vorteile

Je flacher der Winkel, desto bequemer und sicherer wird eine Treppe, wobei zwischen
22 bis 34 Grad immer gilt: Zweifache Steigung plus ein Auftritt = 59 bis 65 cm Schritt-maß. Übrigens: Achtung auf die zulässigen Toleranzen beim Antritt einer Treppe.

Das richtige Steigungsverhältnis verschiedener Treppen

Aus der Schrittmaßregel ergibt sich zwangsläufig,
dass die meisten Treppen im normalen Einfamilien-
haus 14 bis 16 Steigungen haben (das heißt 12
bis 15 Stufen plus Austrittsstufe), denn die
Geschoßhöhen - einschließlich Decke - betragen
meist 260 bis 290 cm.

Die richtige Stufenzahl

BEISPIEL 270cm: 15 Steigungen = 18cm Steigungen, woraus sich ein empfohlenes Steigungsverhältnis von 18/27cm ergibt.

Maßgebliche Anforderungen an Gebäudetreppen nach DIN 18065

Die wichtigsten Treppenmaße. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Maße für Steigung, Auftritt und die (nutzbare Laufbreite einer Treppe. Diese Vorschriften gelten „für Treppen in und an Gebäuden, soweit für diese keine Sondervorschriften bestehen“ (z.B. die Gaststätten- oder Krankenhausbauverordnung, Sondervorschriften für behinderten-gerechtes Bauen usw.) Für Steiltreppen gilt: „Bei Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen dürfen anstelle von einschiebbaren Treppen oder Leitern als Zugang zu einem Dachraum ohne Aufenthaltsräume auch Steiltreppen mit versetzten Auftritten mit einer nutzbaren Treppenlaufbreite von mindestens 50 cm und höchstens 70 cm verwendet werden. Es wird empfohlen, beidseitig Handläufe anzuordnen.“ (Steiltreppen sind also nur als Ersatz für eine Auszugtreppe als Zugang zu einem Speicher erlaubt oder als zweite Treppe, wenn eine Normengerechte „Haupttreppe“ vorhanden ist.

Lauflinie und Gehbereich

Treppen-Lichtraumprofil

Die Treppengröße. Aus allen Anforderungen wie vorhandene Geschosshöhe, richtiges Steigungsverhältnis, gewünschte nutzbare Laufbreite usw. ergibt sich nun der notwendige Platzbedarf, der wiederum vom Grundriß abhängig ist. Die Abbildung unten zeigt, nach welchen Regeln der Treppenbauer zum Beispiel einen gewendelten Grundriß entwickeln muss: Die Auftritte sind auf der „Laufline“ aufzutragen, die innerhalb des „Gehbereichs“ sein muss. Dabei ist auf die „nutzbare Laufbreite“ zu achten (nicht mit der gesamten Treppenbreite zu verwechseln) und auf die lichte Durchgangshöhe von mindestens 200 cm, die nur im Randbereich (25 cm) eingeschränkt sein darf.

Die Treppengröße Die wichtigsten Treppenmaße Je flacher der Winkel, desto bequemer und sicherer wird eine Treppe, wobei zwischen 22 bis 34 Grad immer gilt: Zweifache Steigung plus ein Auftritt 0 59 bis 65 cm Schritt-maß. Übrigens: Achtun

Die Treppengröße Die wichtigsten Treppenmaße Je flacher der Winkel, desto bequemer und sicherer wird eine Treppe, wobei zwischen 22 bis 34 Grad immer gilt: Zweifache Steigung plus ein Auftritt 0 59 bis 65 cm Schritt-maß. Übrigens: Achtun

Treppengrundrisse wurden frührer per Hand "aufgerissen", heute fast nur noch per Computer. Maßgebend ist nach wie vor die Erfahrung des Fachmannes für einen guten Grundriß der Treppe und einen schönen Verlauf des Geländers.

Das Treppengeländer

Der Handlauf soll "so angebracht werden, dass er bequem genutzt werden kann" (75 bis 110cm). Neben Wänden oder Geländer-brüstungen muß er mit 4cm befestigt werden.

„Geländer müssen mindestens 90cm hoch sein (in Arbeitsstätten 100 cm, bei Absturzhöhen von mehr als 12 m mindestens 110cm), gemessen über Stufenvorderkante (bzw. Oberfläche/Podest); dies gilt nicht für Treppenaugen kleiner als 20cm. Sind Kinder im Haus, so sollte das Geländer so gestaltet sein, dass ein Überklettern („Leitereffekt“) erschwert wird. Dabei darf der Abstand von Geländerteilen in einer Richtung nicht mehr als 12 cm betragen; dies gilt nicht für Wohngebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen.“

Geländer- und Durchgangshöhe werden über den Stufen-vorderkanten gemessen. Zu beachten sind eventuelle Vorschriften wegen der Sprossenabstände (nur in einigen Ländern sind es 12 bis 13 cm).

Das Treppengeländer

Podeste müssen mindestens so tief sein wie die Laufbreite, also 80 bzw. 100 cm, und dürfen nicht vor einer aufschlangenden Tür liegen. Übrigens: Nach längstens 18 Steigungen sollte eine Treppe ein Podest haben.

Das Treppengeländer

Natürlich sollte Ihr Treppenbauer noch eine Reihe weiterer Regeln kennen und berücksichtigen wie die „VOB Zimmerarbeiten“ (hier ist zum Beispiel vorgeschrieben, wie Handläufe auszuführen sind), die Normen über Verkehrslasten, den Holzbau, Mauerwerksbau usw. (Einige wichtige Hinweise dazu siehe auch in den Themen Baurecht und Statik).