Nichts beeinflusst die Gestaltung des Treppenbereichs so sehr wie der Treppengrundriss. Denn danach richtet sich nicht nur die Form der Treppe, sondern auch die Größe und Funktion der Diele. Noch wichtiger wird dies, wenn die Treppe voll in den Wohnbereich integriert werden soll. Hier also nützliche Tipps zur Planung einer wirklich bequemen Treppen.


Entscheiden Sie mit Bedacht und Weitblick. Erschließt eine Treppe Wohnebenen, zu oder von denen große Gegenstände zu befördern sind, ist nicht nur ein geräumiger Grundriss, sondern auch die Konstruktion wichtig: keine durchführenden Ständer oder Harfen, da sie Transport be- oder gar verhinden. Über dem Geländer sollte genügend Freiraum sein (Skizze mit Krankentrage nach DIN, die über das Geländer gehoben werden kann.
Spindeltreppen im Wohn-bereich, schön wenn der Platz dazu vorhanden ist. Diese ist geräumig geplant, so dass sie problemlos voll begangen werden kann.
Wohnen auf zwei Ebenen erfordert sichere und bequeme Treppen. Wir empfehlen dort, wo vieles transportiert wird, Treppen der Kategorie 2 (siehe Tabelle unten), noch besser ist Kategorie 3 oder 4.


Platz für bequeme Treppen!
Damit Sie sehen, wie sehr nicht nur der Grundriss, sondern auch die "Bequemlichkeit" einer Treppe deren Platzbedarf beeinflusst, vergleichen wir unten die Treppenmaße von zwei typischen Grundrissen in unterschiedlich breiten bzw. steilen Ausführungen (d.h. mit verschiedener Stufenanzahl, Auftritt und nutzbarer Laufbreite, für jeweils etwa 275 cm Geschosshöhe)
Übrigens: Manche Hersteller benötigen für die Deckenanschlüsse ihrer Treppen viel Platz - es empfehlen sich daher exakte Planungsvorgaben vor der Ausführung der Deckenöffnung.
